Golfbälle kaufen

Wissenswertes beim Kauf von Golfbällen

Golfball ist nicht gleich Golfball – das steht ausser Frage. Doch worauf Sie beim Kauf von Golfbällen achten müssen, hängt von diversen Punkten ab.

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Anfänger des Golfsportes sollten sich darüber im Klaren sein, dass in der ersten Phase, in der man diesen Sport betreibt, zunächst erst einmal unzählige Bälle “verschlungen” werden. Je nach Platz und Jahreszeit gehen auf einer 18-Loch-Runde schnell einmal im Durchschnitt acht Bälle verloren.

So sollten Golf-Anfänger generell nicht davon ausgehen, dass ein Golfball in der höheren Preisklasse in dieser Phase auch automatisch zu einer wesentlich besseren Spielqualität führt. Zudem vermag ein Neuling in diesem Sport in den meisten Fällen ohnehin die qualitativen Unterschiede zwischen den angebotenen Golfbällen -mal abgesehen vom Preis- nicht zu erkennen.

Somit ist es hier allemal besser, nicht sofort zu den teuren Golfbällen zu greifen, sondern vielmehr in der Übungsphase erst einmal mit günstig angebotenen Bällen zu spielen.

Ohnehin ist die Auswahl an Golfbällen relativ gross und so sollten sich auch fortgeschrittene Golfspieler vor dem Kauf vorab mit den unterschiedlichen Produktinformationen vertraut machen. Insbesondere gilt es, erst einmal entsprechende Erfahrungen sowie Hintergrundwissen zu sammeln.
Entscheidend ist beim Kauf von Golfbällen auch für den erfahreneren Spieler nicht zuletzt natürlich die eigene Spielstärke.

Wodurch aber unterscheiden sich eigentlich Golfbälle?
In erster Linie einmal durch ihren Kompressionsgrad, der von 80 oder 90 (weich) über 100 bis hin zu 110 (sehr hart) reicht. Dieser ist in der Regel immer auf der Verpackung angegeben.

In zweiter Linie jedoch auch durch die Anzahl der verwendeten Schalen.

Nicht zuletzt unterscheiden wir zudem zwischen zwei Arten von Bällen: Dem zweiteiligen und dem dreiteiligen Golfball.

Der zweiteilige Golfball (Two-Piece-Ball) setzt sich in der Regel aus einem harten Gummi- oder Plastikkern sowie einem relativ dünnen Mantel zusammen, für den wahlweise Surlyn oder synthetisches Balata verwendet wird.
Dieser Kern verleiht dem Ball eine enorme Sprungkraft, ferner garantiert der Mantel eine lange Haltbarkeit und sorgt für einen guten Spin.
Da der Two-Piece-Ball wesentlich widerstandsfähiger ist und auch einmal kleine Fehler verzeiht, wird er gerne auch Amateuren empfohlen.

Der dreiteilige Ball (Three-Piece-Ball) hat im Gegensatz zum zweiteiligen Ball einen kleineren Kern, der aus synthetischem Gummi oder Flüssigkeit ist und zusätzlich mit Gummifäden umwickelt wird. Auch hier wird für den Mantel Surlyn oder Balata verwendet.

Profigolfer benutzen in den meisten Fällen dreiteilige Bälle. Diese fühlen sich weicher an und entwickeln mehr Spin als zweiteilige Bälle.

Ein kleiner Tipp am Rande für Golf-Anfänger: Oft werden in Golfclubs gebrauchte Bälle angeboten, die in jedem Fall eine preiswerte Alternative zu neuen Bällen sind.